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Laminat und Vinyl verlegen

In 17 Schritten zum fertigen Boden – wie das funktioniert, erfahren Sie hier.

Anleitungsvideo

Das Projekt

Laminat und Vinyl verlegen sind ein beliebte DIY-Projekte, an die sich auch ungeübte Heimwerker motiviert herantrauen können.

Mit unseren Produkten rund um das Schneiden, Verlegen und Messen wird die Durchführung jetzt noch einfacher, schneller und sicherer.


Verlegewerkzeug

Neben einem hochwertigen Laminatschneider sind es vor allem auch die kleinen und eher unscheinbaren Zubehörteile, die über Erfolg und Misserfolg beim Bodenverlegen entscheiden können.

Der Profi-Schneider für Vinyl und Laminat

Der Laminatschneider für kleinere Projekte

3-in-1-Produkt zum fugenfreien Verbinden von Laminat und Parket

Die multifunktionalen 2-in-1-Keile

Preisattraktive Grundausstattung zum Bodenverlegen

Für komfortables Arbeiten im Knien

Zum exakten Ausmessen und Übertragen der letzten Laminatreihe

Zum Abtasten und Übertragen von Schnittverläufen

Zum Messen, Anreißen, Zeichnen und geführten Schneiden


Fußböden aus Laminat oder Vinyl

Wählen Sie den passenden Untergrund

Laminat

Laminat ist in der Regel weitaus preisgünstiger als Parkett und kann unter Umständen auch eine günstigere Alternative sein als ein klassischer Teppichboden. Trotzdem sollte man hier nicht die billigste Variante wählen, denn oft lässt die Strapazierfähigkeit zu wünschen übrig und der Boden sieht schon nach kurzer Zeit „verwohnt“ aus.

Hochwertige Laminatböden besitzen eine strapazierfähige Oberfläche und können daher auch bedenkenlos in stark beanspruchten Räumen eingesetzt werden. Dabei sind die Dekorschichten so hochwertig und aufwendig hergestellt, dass selbst ein Profi den Unterschied zwischen künstlichem Holzdekor und echter Holzoberfläche nur sehr schwer feststellen kann.

Durch die einfache, leimlose Verlegung mittels Klicksystem kann ein Laminatboden zudem leicht wieder entfernt und problemlos an anderer Stelle wieder verlegt werden. Für viele Renovierungsarbeiten ist aber oft schon die geringere Holzstärke (ab 7 mm) eines Laminatbodens ein ganz entscheidender Vorteil.

Vinyldielen

Vinyldielen mit Klick-System gehören seit einigen Jahren zum Standard. Diese elastischen Böden bestehen entweder vollständig aus dem langlebigen und robusten Vinylwerkstoff oder einer Vinylschicht, die – ähnlich wie bei Laminat – auf eine Trägerplatte aufgebracht ist (meist eine hochdichte Faserplatte, HDF).

Sie werden in der Regel auch schwimmend, also ohne Verklebung mit dem Untergrund, verlegt und können bei Beschädigungen problemlos ausgetauscht werden. Das elastische Vinyl bietet nicht nur einen hervorragenden Gehkomfort, sondern besitzt
auch eine sehr gute Trittschalldämmung.

Zudem lassen sich in dieses flexible Material täuschend echte und tief strukturierte Nachbildungen von Holz- oder Steinoberflächen (z. B. Fliesenoptik) einbringen.

Vollvinyl

Vollvinylböden gibt es als selbstklebende Variante bereits ab 2 mm Stärke und sind somit perfekt für Renovierungsarbeiten geeignet, bei denen nur ein geringer Bodenaufbau möglich ist.

Allerdings muss der Untergrund komplett eben sein. Jegliche Unebenheiten zeichnen sich später im flexiblen Boden ab.

Im Gegensatz zu einem kalten Fliesenboden sind Böden aus Vollvinyl nicht nur deutlich wärmer, sondern auch robuster, wenn mal etwas auf den Boden fällt.

Ein Boden aus Vollvinyl eignet sich hervorragend für Nassbereiche wie Küche oder Bad, da dieses Material komplett wasserfest ist und nicht aufquillt.

 

Vinyl

Vinylböden mit einem HDF-Träger sind meist ab etwa 6 mm Stärke erhältlich. Diese Böden gleichen kleinere Unebenheiten aus und können deshalb problemlos auf bestehende Böden verlegt werden. Für die Verlegung in Feuchträumen sind diese Böden in der Regel nicht geeignet, da sie bei Wassereinbruch in den Fugen aufquellen können.

Alle handelsüblichen Vinylböden können problemlos auf Fußbodenheizung verlegt werden. Kleiner Wermutstropfen: Ein Boden aus Vinyldielen ist in aller Regel teurer als ein Laminatboden. Dafür ist ein Vinylboden langlebiger, extrem leise und leicht zu reinigen.

Ein perfekter Boden für Familien mit Kindern und Haustieren. Selbst für Allergiker sind die emissions- und allergiearmen Vinylböden bestens geeignet.

Vinyldielen

Vinyldielen mit Klick-System gehören seit einigen Jahren zum Standard. Diese elastischen Böden bestehen entweder vollständig aus dem langlebigen und robusten Vinylwerkstoff oder einer Vinylschicht, die – ähnlich wie bei Laminat – auf eine Trägerplatte aufgebracht ist (meist eine hochdichte Faserplatte, HDF).

Sie werden in der Regel auch schwimmend, also ohne Verklebung mit dem Untergrund, verlegt und können bei Beschädigungen problemlos ausgetauscht werden. Das elastische Vinyl bietet nicht nur einen hervorragenden Gehkomfort, sondern besitzt
auch eine sehr gute Trittschalldämmung.

Zudem lassen sich in dieses flexible Material täuschend echte und tief strukturierte Nachbildungen von Holz- oder Steinoberflächen (z. B. Fliesenoptik) einbringen.

+ einfach Verlegung

+ pflegeleicht und robust

+ reichhaltige Dekorauswahl

+ günstig

+ strapazierfähig

- kein Naturprodukt

- feuchteempfindlich

- relativ lauter Trittschall

+ einfache Verlegung

+ pflegeleicht und robust

+ reichhaltige Dekorauswahl

+ sehr leiser Gehkomfort

+ fusswarm & feuchtraumgeeignet

- kein Naturprodukt

- etwas teurer als Laminat

Bevor Sie mit dem Verlegen starten

Vorbereitungen und Wissenswertes

In der Regel werden Laminatböden einfach „schwimmend“ auf dem Untergrund verlegt. Das bedeutet: Der Boden wird nicht auf dem Untergrund verklebt oder darauf befestigt. Der Laminatboden benötigt genügend Platz zu den umliegenden Wänden, damit er sich bei Temperatur- und Luftfeuchteschwankungen ausdehnen kann. Fehlt dieser Platz, wird sich der Boden aufwölben.

Deshalb ist es wichtig, dass die Bodendielen mindestens einen Abstand von ca. 10 mm zur Wand aufweisen. Diese Lücke wird später von einer Fußleiste wieder perfekt verschlossen.

Eine wichtige Rolle spielt auch die Vorbehandlung des Untergrunds. Wenn der Boden direkt auf Estrich verlegt werden soll, müssen Sie unbedingt eine spezielle PE-Folie als Dampfbremse gegen aufsteigende Feuchtigkeit auslegen. Bei Neubauten ist es ratsam, vorher die Restfeuchte im Betonboden zu überprüfen. Auch Unebenheiten im Untergrund von mehr als 3 mm bis 4 mm  auf einem Meter Länge sollten Sie mit einer selbstverlaufenden Spachtelmasse ausgleichen. Auf keinen Fall sollten Sie den Holzboden direkt auf Teppichboden verlegen.

Wenn es um eine gute Trittschallisolierung geht, bietet der Handel viele ausgereifte Produkte an, die nicht nur hohen Schallschutz erzielen, sondern
auch Unebenheiten im Untergrund ausgleichen können. Der Einsatz einer Trittschalldämmung ist unerlässlich und sollte auf den vorhandenen Untergrund abgestimmt sein. Beispielsweise eignet sich der beliebte 2-mm-Trittschall aus Schaumstoff nicht zur Verlegung auf einer Fußbodenheizung.

Je nach Untergrund bietet der Handel die unterschiedlichsten Systeme gegen Trittschall an. Dabei werden die Rippenpappe und der ca. 2 mm dicke Spezialschaumstoff am häufigsten eingesetzt. Aber auch eine ökologische Dämmung aus Korkschrot oder Filz kann sinnvoll sein. Lassen Sie sich im Handel beraten und fragen Sie, was der Hersteller des Bodenbelags empfiehlt. Oft bieten diese Firmen eine Hotline an, die Ihnen im Bedarfsfall mit fachlichem Rat zur Seite steht.

Der Handel bietet eine Reihe von Böden mit integrierter Trittschalldämmung an. Dabei wird auf die Rückseite der Dielenbretter eine entsprechende Trittschallschicht in Form von Schaumstoff oder Filz aufgeklebt.

So ersparen Sie sich zwar das Ausrollen einer Dämmung, sind aber nicht mehr so flexibel in deren Auswahl. Man sollte hier also von Fall zu Fall entscheiden und sich gegebenenfalls fachmännisch beraten lassen.

Das Ausrollen bzw. Auslegen einer Trittschalldämmung ist kinderleicht. Sie sollten nur darauf achten, dass sich die ausgerollten Bahnen nicht überlappen. Deshalb ist es ratsam, die Stoßfugen der Bahnen mit Klebeband zu fixieren. So haben Sie die Sicherheit, dass sich die Bahnen nicht übereinanderschieben.

Wir empfehlen, die Trittschalldämmung in der gleichen Richtung auszurollen wie die Verlegerichtung. Das hat den Vorteil, dass Sie zunächst nur eine Bahn ausrollen müssen und darauf schon mal einige Dielenreihen verlegen können. Wenn Sie die Trittschalldämmung quer zur Verlegerichtung ausrollen, müssten Sie bei jeder weiteren Reihe Sie über die Trittschalldämmung laufen, die Sie dabei unter Umständen beschädigen.

Verlegrichtung

Wenn die Vorbehandlung des Untergrunds und die Trittschalldämmung geklärt sind, müssen Sie die Verlegerichtung des Bodens festlegen. Dabei
richtet man sich nach der Hauptlichtquelle im Raum. Bei mehreren Fenstern entscheidet jenes, das am meisten Licht in den Raum lässt. Folgt die Verlegerichtung der Hauptlichtquelle, sind die Fugen nicht so leicht zu erkennen. Die Verlegerichtung kann sich positiv auf die Raumgröße auswirken. So wirkt ein schmaler Raum weniger schlauchförmig, wenn die Dielen entlang der kurzen Raumseite verlegt werden.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

In 17 Schritten Laminat oder Vinyl verlegen

1. Die erste Dielenreihe auslegen

Beginnen Sie damit, die ersten Dielen an der Wand auszulegen. Wandvorsprünge oder sonstige Wandunebenheiten sollten Sie mit einem Winkel auf das Dielenbrett aufzeichnen und anschließend mit einer Stichsäge aussägen.

Achten Sie unbedingt darauf, dass Sie die wichtige Dehnungsfuge von 10 mm zwischen Dielenbrett und Wand mit berücksichtigen.

 

2. Das letzte Brett der Reihe anzeichnen

Legen Sie ein Dielenbrett mit der Feder gegen die Feder der schon ausgelegten Dielenreihe. Lassen Sie zur Wand hin die nötige Dehnungsfuge.

Jetzt brauchen Sie nur noch einen Winkel über das Dielenbrett zu legen, am Kantenende der Dielenreihe auszurichten und mit einem Bleistift die Schnittfuge anzuzeichnen.

3. Ablängen der Laminatdiele

Danach wird das Dielenbrett in den Laminatschneider gelegt und entsprechend der aufgezeichneten Linie am Schneideisen ausgerichtet. Jetzt das Schneideisen nach unten drücken und das Brett durchtrennen. Dabei wird das Brett fest gegen die vordere Anschlagkante gedrückt und kann während des Trennvorgangs nicht mehr verrutschen.

Die stumpfe Kante des Schneideisens schützt den Anwender vor Verletzungen und durchtrennt trotzdem die Diele mühelos und sauber. Die Schnittkante muss daher auch nicht nachgeschärft werden und ist somit nahezu verschleißfrei.

Laminat- und Vinylschneider

Die Laminatschneider sind eine gute Alternative zur Stich- und Kappsäge. Sie kürzen Laminat- und Vinyldielen fast geräuschlos, stromfrei und ohne jegliche Staubentwicklung.

Der Profi-Schneider für Vinyl und Laminat

Der Laminatschneider für kleinere Projekte

4. Letztes Brett der Reihe einlegen

Stecken Sie das abgetrennte Brett in die Nut der Dielenreihe und beginnen Sie die nächste Reihe mit dem Reststück des Dielenbretts. Achten Sie aber darauf, dass der Versatz der Stoßfugen von einer Reihe zur nächsten mindestens 40 cm beträgt.

Sonst müssen Sie vom Reststück noch so viel ablängen, bis dieser Versatz erreicht ist.

5. Dielenreihe mit Keilen fixieren

Wenn die erste Dielenreihe ausgelegt wurde, sollten Sie mit Keilen an den Enden der Reihe und zur Wand hin dafür sorgen, dass die Dehnungsfuge eingehalten wird. Die Universalkeile sind dabei besonders hilfreich, da sie über eine Führungsschiene zusammengeschoben werden können.

Dank der Rasterung können Sie mehrere Keile einheitlich auf die gewünschte Stärke zusammenstecken. Einmal eingeschoben und eingestellt, behalten die Keile ihre Position und Stärke. Vergessen Sie nicht, auf jede Stoßfuge zwei solcher Keile zu setzen.

6. Zweite Dielenreihe auslegen

Es gibt viele unterschiedliche Klicksysteme. Einige werden eingeschlagen, andere eingelegt und nach unten geschwenkt. Es ist im Grunde egal, für welches System Sie sich entscheiden, da jedes seine Vor- und Nachteile hat.

Bei dem hier gezeigten Klicksystem muss zuerst die gesamte nächste Dielenreihe an den Enden zusammengeklickt werden, bevor sie in die vorige Reihe eingeschwenkt werden kann.

7. Zweite Dielenreihe einklicken

Das Einlegen und Absenken einer kompletten Dielenreihe gestaltet sich für einen Einzelnen bei großen Räumen recht umständlich. Daher sollten Sie sich in diesen Fällen einen Helfer organisieren.

Dafür benötigen Sie aber in der Regel weder einen Hammer noch ein Schlagholz beim Einklicken und das wiederum bedeutet keinen Lärm und somit auch keinen Ärger mit den Nachbarn.

8. Fugenfrei verdichten

Bei manchen Klicksystemen muss man für eine fugenfreie Verbindung noch etwas mit Hammer und Zugeisen nachjustieren. Damit Sie dabei die empfindliche Nut und Feder nicht beschädigen, sollten Sie dazu das Profischlagholz einsetzen: Es überträgt die Kraft des Hammerschlags gleichmäßig auf die Laminatkante und ist durch die Schutzleiste aus Aluminium langlebiger.

Eine weitere Alternative ist der Einsatz des Hammerzugeisens, das die Funktionen von Hammer, Zugeisen und Schlagholz in einem ergonomischen und sicheren Produkt vereint. Noch nie war es so einfach, Laminat fugenfrei zu verlegen – kraftvoll und kontrolliert.

9. Weitere Trittschalldämmung ausrollen und fixieren

Wenn Sie den Boden fast bis zum Ende der ersten Trittschalldämmreihe ausgelegt haben, wird die nächste Dämmreihe ausgerollt. Dabei sollten Sie die Stoßfuge mit
einem Klebeband fixieren, damit sich die beiden Dämmstreifen nicht übereinanderschieben. Einfaches Paketklebeband ist dazu völlig ausreichend. 
 

Die Konturenlehre ermöglicht das einfache Abtasten und Übertragen von Ecken und Konturen auf das zu bearbeitende Material.

Sie eignet sich ideal speziell für das genaue Einpassen von Laminat und Fliesen, beispielsweise bei Heizungsrohren und anderen Hindernissen.

10. Schnelles Erfolgserlebnis

Schon nach kurzer Zeit bekommen Sie einen ersten Eindruck von Ihrem neuen Traumboden. Sie werden erstaunt sein, wie schnell Sie den Boden verlegt haben. Motiviert durch dieses Erfolgserlebnis und die cleveren Verlegehilfen von wolfcraft, ist der Rest nur noch Formsache.

11. Türzarge kürzen

Die Türzarge muss entsprechend der Dielen stärke gekürzt werden. Dazu nehmen Sie ein Reststück eines Dielenbretts und legen es vor die Türzarge.

Verwenden Sie eine Feinsäge mit einem gebogenen Handgriff und führen Sie sie über das Dielenbrett, bis die Türzarge völlig durchgesägt ist. Zum Schluss evtl. noch ein wenig mit dem Stechbeitel nacharbeiten.

12. Ausgleichsprofil anschrauben

Normalerweise entsteht im Türbereich zum Nachbarraum hin ein kleiner Höhenunterschied, der in etwa der Laminatdicke plus Trittschallstärke entspricht. Diese Stolperfalle sollten Sie mit einem Ausgleichsprofil entschärfen.

Dazu wird zuerst die untere Bodenschiene direkt auf dem Estrich befestigt, anschließend der Boden darüber verlegt (10 mm Dehnungsfuge einhalten!) und ganz zum Schluss das abgeschrägte Ausgleichsprofil auf die Bodenschiene geschraubt.

13. Übergangsprofil bei grossen Räumen

Nicht nur zwischen zwei Räumen sollten Sie unbedingt ein Übergangsprofil einsetzen – auch bei Zimmern mit mehr als 8 m Länge bzw. Breite müssen Dehnungsfugen eingearbeitet werden.

Dazu bietet der Handel unterschiedliche Profiltypen aus Metall oder in der entsprechenden Holzart passend zum Boden an.

14. Letzte Dielenreihe ausmessen

Die letzte Dielenreihe sollte nicht schmaler als 5 cm sein. Auch hier müssen Sie wieder eine 10 mm Dehnungsfuge einhalten.

Wenn Sie die letzte Reihe mit dem Laminateinpasser anzeichnen, müssen Sie sich über die Dehnungsfuge keine Gedanken machen, sie wird vom Gerät automatisch berücksichtigt. Ebenso wird jeder noch so komplizierte Wandverlauf perfekt auf das Dielenbrett übertragen.

15. Letzte Dielenreihe fugenfrei verdichten

Die letzte Dielenreihe sollte nicht schmaler als 5 cm sein. Auch hier müssen Sie wieder eine 10 mm Dehnungsfuge einhalten. Wenn Sie die letzte Reihe mit dem Laminateinpasser anzeichnen, müssen Sie sich über die Dehnungsfuge keine Gedanken machen, sie wird vom Gerät automatisch berücksichtigt. Ebenso wird jeder noch so komplizierte Wandverlauf perfekt auf das Dielenbrett übertragen.

Für die fugenfreie Verbindung der letzten Dielenreihe sorgt unser Hammerzugeisen. Es wird einfach in die Dehnungsfuge gesetzt und der Schlitten einmal kraftvoll an den Anschlag gezogen.

Die Kraft dieses geführten Hammerschlags wird nun über die ganze Breite der Zugeisenfläche gleichmäßig auf das wandangrenzende Paneel übertragen, das sich dadurch fugenfrei mit der bereits verlegten Fläche verbindet. Das Produkt ist höhenverstellbar und eignet sich für alle Laminatstärken ab 7 mm.

16. Die Gehrung der Fußleisten ausmessen

Diese kniffelige Aufgabe überlassen Sie am besten unserer Schmiege- und Schneidlade. Mit ihr lassen sich alle Raumecken von 85° bis 180° ausmessen und zuschneiden.

Legen Sie dazu die Schmiege einfach in die Raumecke, bis beide Schenkel fest an der Wand anliegen. Zum Schluss arretieren Sie beide Schenkel mit der Feststellschraube.

 

17. Fußleisten auf Gehrung schneiden - der letzte Schritt

Mit der Schmiege und Schneidlade können Sie die Kappsäge im Werkzeugschrank lassen. Eine einfache Feinhandsäge reicht gewöhnlich aus. Für hohe und breite Fußleisten, wo leichtgängige und präzise Schnitte benötigt werden, empfehlen wir unsere Japansäge.

Legen Sie die Fußleisten jeweils in Führungsfläche des linken und des rechten Schenkels der voreingestellten Schmiege und Schneidlade. Führen Sie die Säge nun senkrecht zwischen die beiden Führungspins. Selbst komplizierte Raumquerschnitte meistern Sie im Handumdrehen ohne teure Fehlschnitte.

PDF Anleitungen zum Download

Laminat und Vinyl verlergen

Schritt-für-Schritt-Anleitung

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Sebastian alias MrHandwerk setzt in seiner Werkstatt eine große Bandbereite an DIY-Projekten um: Von Laminat verlegen über Türen einbauen, dem Bau einer Fahrradgarage, Upcycling-Projekten oder Tipps zum Thema Holzverbindungen.  


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